Über Uns
Wir halten zusammen und setzen uns ein !
Am 13.Februar 2008 sind wir zum ersten Mal, mehr zufällig, zusammen gekommen auf Grund einer Info-Veranstaltung durch die Fraktion der Grünen in Ludwigshafen. Bei dieser Veranstaltung in Rheingönheim, bei der sich eine bunt zusammengewürfelte Menge Menschen eingefunden hatte um sich über das Planungsgebiet “Im Oberfeld” näher zu informieren. Unsere Stadt bot das leider nicht an!. Hier wurde der Grundstein für unsere heutige Organisation gelegt. Die meisten Anwesenden (über 80 Personen) waren mehr oder weniger sprachlos über die Vorgehensweise unserer Stadtführung und wie sie uns Bürger bei einer solch wichtigen Entscheidung einfach übergeht und nach aussen hin als einen “guten Tag” für die Stadt und die Region verkauft.
Bis heute wurde kein Wort über den Menschen verloren, der hier lebt und über die ruinösen Auswirkungen für unseren grünen Süden – der sich jetzt übrigens laut Auskunft unserer Stadtspitze immer weiter in den Süden verzogen hat (durch wundersame Weise haben alle Bürger, die hier leben, die damaligen Slogans unserer Stadt total fehlinterpretiert und missverstanden – dass der Bürger wieder Schuld ist, lag nahe).
Die folgenden Tage wurden umso unglaublicher durch die immer wiederkehrenden und gleichlautenden Aussagen der Stadtführung, die klingen wie von einem Tonband – vollmundig, schallend aber inhaltslos und immer wieder mit Aussagen, die sich zu keiner Zeit von anderer Seite bestätigen ließen – so arg wir auch suchten und auf Inhalte hofften, so trafen wir auf immer mehr Widersprüche und Verflechtungen, die uns hellhörig werden ließen.
Nur dieser Widersprüche wegen fingen wir an die Sachverhalte und Aussagen zu hinterfragen und quer zu denken – vor allem gesamtheitlich und in alle Richtungen. Vor allem nachdem wir das Argument 1.000 neue Arbeitsplätze im Rathaus am 20.Februar 2008 mit Herrn Jeromin (Rechtsvertreter der Fa. Vögele) und dem Baudezernenten Merkel klären und somit entkräften konnten und dennoch wider besseres Wissen immer wieder dieses Argument in der Presse und in der “Neuen LU” veröffentlicht wurde, wussten wir wie der Hase läuft.
In nur wenigen Tagen bauten wir ein Netzwerk auf, das es uns ermöglichte viele hunderte Informationen zu sammeln über Vögele, die tatsächlichen Arbeitnehmerzahlen mit Festanstellungen (nur 650 statt 1000), die wahre Zahl der Leiharbeitskräfte (28% – 182!) und der Vorgehensweise der Wirtgen Group, die die Mutter der 3 Töchter Kleemann, Hamm und Vögele ist.
So erfuhren wir, dass gegen das Geschäftsgebaren der deutschen Firmen Transparency Deutschland (Korruptionswächter) offiziell Beschwerde beim Bundeswirtschaftsministerium eingelegt hat und bereits dem Standort Deutschland zumindest teils den Rücken zugedreht hatte u. a. in Slowenien, sondern das die Tochter Kleemann in Göppingen nahezu das selbe Spiel spielt und in einem Mischgebiet die Wohnbebauung aus einem wesentlichen Teil des dortigen Planungskonzepts gegen den Willen der Bürger herausstreichen ließ, um eine große zusammenhängende Fläche bebauen zu können mit der Aussicht auf wesentliche Expansionsmöglichkeiten – so auch in Rheingönheim, schnell, über die Bürger hinweg und vor allem nur, wenn die Grundstücke gekauft werden können, bevor die breite Bevölkerung davon erfährt!
Das hört sich dann ganz und gar nicht so verantwortungsvoll an, wie man uns glauben lassen möchte – oder? und das ist nur ein Bruchteil….weiß das unsere Stadtführung nicht? umso erschreckender wenn doch! So ist doch Vögele unseren Recherchen nach in keinem Gremium der Metropolregion Rhein-Neckar engagiert! Das spricht Bände, meinen wir.
Auch die Natur war von vornherein nicht zur Debatte gestanden, die Finanzmisere “zwingt” uns dazu, so der Kämmerer der Stadt Ludwigshafen – aber auch dessen Erläuterungen konnten wir keine basisorientierten Fakten abgewinnen, sondern nur vorgeschobene Argumente, um das Handeln zu rechtfertigen.
In Göppingen hat sich auf das dortige Geschehen hin die Bürgerinitiative “lebenswerter Stauferpark” (http://www.lebenswerter-stauferpark.de) gegründet, die seither um die Bürgerrechte und gegen solche Vorgehensweisen kämpft – hat man den Bürgern dort doch auch ein Konzept verkauft, das sie überzeugt hatte und nun einfach durch die Fa. Kleemann(Wirtgen Group) alles umgeworfen und die Bürger sind dem ausgeliefert. Wir danken hier speziell den dort Verantwortlichen in der BI, für die tolle Unterstützung und Hilfe, die wir erfahren durften.
Wir haben also auch sogleich eine Bürgerinitiative gegründet, der sich von Anbeginn viele engagierte Bürger jeder Alters- und Berufsgruppen angeschlossen haben. Dieser Verbund interessierter Bürger, die tatsächliche Fakten gesammelt haben, wurden durch immer mehr Widersprüchlichkeiten zunehmend motiviert weiter zu graben.
Mittlerweile sind wir ein überparteilicher und unabhängiger Verein, der lebhafte Zuwachs nährt unser Wissensnetzwerk überproportional, zumal nun auch alteingefleischte Parteifreunde aller Fraktionen Informationen liefern und Zusammenhänge aufdecken, verärgert über das Verhalten der eigenen Partei und der Art, wie vieles gehandhabt wird. Wenn die Identifikation verloren geht, öffnen sich neue Pforten – bleibt abzuwarten für wen, stehen doch die nächsten Regionalwahlen schon vor der Tür.
Wir bieten als aufgeschlossene Gemeinschaft jedem interessierten Bürger die Möglichkeit sich seinen Möglichkeiten entsprechend einzubringen und sich für den grünen Süden einzusetzen – denn wir meinen, die Nummer, die gerade läuft, ist der Anfang und wie auch immer argumentiert wird, eines haben wir gelernt: Die Welt, so wie wir sie kannten, existiert nicht mehr und sich aufeinander verlassen können scheint kein zentraler Punkt unserer Gesellschaft mehr zu sein.
Wir praktizieren das aber ganz bewusst und fahren bisher gut damit und es tut gut. Menschen lernen sich kennen und bleiben immer dann in Verbindung, wenn es Gutes zu sagen gibt. Und eines muss uns allen klar sein, wer heute den Kopf in den Sand steckt, der hat morgen Sand zwischen den Zähnen.
Wer also lethargisch und gleichgültig nichts tut und jegliches Handeln in seinem eigenen Interesse unterlässt, der muss hinnehmen, dass er den Nährboden für solche Überrumpelungstaktiken bietet.
Keine gute Voraussetzung für ein Leben in Freiheit und Demokratie, gerade dann, wenn offensichtlich versucht wird, Menschen zu lenken und Ängste zu nehmen, die nicht existieren.
Argumente, die Bürger quasi entmündigen und als hilfsbedürftige, verängstigte Wesen darstellen, schaffen keine Basis für gemeinsame Wege sondern tiefe Kluften zwischen Mensch und Behörde und das ist eher kontraproduktiv – wir wissen das, nur wen interessiert, was die Bürger wissen?
Unser Land ist überzogen von Armut – “arm an Mut”, Dinge zu tun die uns die Grundgesetze zusichern.
Wir sind eine Gemeinschaft mit gemeinsamem Ziel – den grünen Süden so zu erhalten, wie er ist.
Wenn auch Sie den grünen Süden weiter so erleben möchten, mit seinen Naherholungsgebieten und allem was dazu gehört, dann schließen Sie sich uns an und….
….schau nicht zu, tu was !