ehem. METRO-Gelände

Ortsansässige Großfirmen haben durch ihre gewissenlose Entsorgungspolitik schon so manches Gebiet mit ihrem Unrat belastet.
Hierzu zählt auch das ehemalige Metro-Gelände an der Maudacher Straße.

So nennen manche, nicht einmal unberechtigt, solche zugeschütteten Löcher als Giftmüllhalden, neben denen viele von uns Bürgern wohnen müssen – in Unkenntniss der tatsächlichen Belastungen für Mensch und Natur.
Es wird weder aufgeklärt welche Auswirkungen diese Gifte und “Altlasten” (eine Verniedlichung für die Wörter Giftmüll und andere Unwörter) auf unser Leben haben, wie z.B. das Grundwasser.

Wenn Fässer undicht werden und Gifte austreten, wie stellt man dann das Fließverhalten der Gifte in den unteren Erdschichten fest und breitet es sich in Richtung der Wohngebiete aus oder zum Maudacher Bruch? Gibt es darüber bereits Gutachten und warum informiert man die Bürger nicht?
Wieso sind die wichtigen Dinge immer Teil eines dubiosen Versteckspiels und sollte nicht jeder Bürger wissen wer die Kosten verursacht hat, die auf die Bürger hier umgewälzt werden sollen?

Wir sind der Meinung es ist nicht an den Haaren herbei gezogen, wenn berechtigter Weise der Aufruf an die Stadt folgt, sie solle die Verursacher dieser Giftmülllöcher benennen und in Form eines Dossiers veröffentlichen.
Es wäre nicht mehr als recht, wenn diese Firmen die Entsorgung/ Entgiftung dieser Altlastenflächen finanzieren, sei es über einen Fond oder sonstwie – die Rechnung die die Bürger bezahlen müssen für die ausgeprägte Industrie in Ludwigshafen ist bereits groß genug und wird täglich mehr (siehe Terminalbau).

Und eines muss Ludwigshafen dringend lernen: Entsorgen heißt weder “Einhausen”, “Deckeln” oder unter einer “Teerdecke verstecken” – denn dann ist der Dreck immer noch da, man sieht ihn nur nicht mehr!! und das Problem ist wieder einmal in die Zukunft verschoben – nur die in der Zukunft, haben die dann noch eine?

Wir sammeln Infos

- wer welche hat, her damit ! Aber bitte nur Fakten, möglichst belegbar.